Ein SMETA-Audit bewertet die ethischen und verantwortungsvollen Praktiken von Lieferanten in vier Hauptbereichen: Arbeitsstandards, Gesundheit und Sicherheit, Umwelt sowie Unternehmensethik. Hier sind die wichtigsten Komponenten der einzelnen Bereiche:
- Arbeitsnormen: In diesem Abschnitt des Audits wird geprüft, ob der Lieferant die lokalen Gesetze und Vorschriften im Zusammenhang mit den Arbeitsnormen einhält, darunter:
- Arbeitsverträge und Arbeitszeit
- Kinderarbeit und jugendliche Arbeitnehmer
- Zwangsarbeit und Menschenhandel
- Diskriminierung und Belästigung
- Vereinigungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen
- Gesundheit und Sicherheit: In diesem Abschnitt des Audits wird geprüft, ob der Lieferant die lokalen Gesetze und Vorschriften im Bereich Gesundheit und Sicherheit einhält, darunter:
- Risikobewertung und Gefahrenermittlung
- Schulung und Sensibilisierung
- Notfallvorsorge und -reaktion
- Managementsysteme für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
- Persönliche Schutzausrüstung
- Umwelt: In diesem Abschnitt des Audits wird geprüft, ob der Lieferant die lokalen Gesetze und Vorschriften im Zusammenhang mit Umweltstandards einhält, darunter:
- Abfallwirtschaft
- Energie- und Wasserverbrauch
- Umgang mit Gefahrstoffen
- Emissionen in die Luft und ins Wasser
- Umweltmanagementsysteme
- Unternehmensethik: In diesem Abschnitt der Prüfung wird die Einhaltung ethischer Geschäftspraktiken durch den Lieferanten bewertet, darunter:
- Kampf gegen Bestechung und Korruption
- Interessenkonflikte
- Schutz vertraulicher Informationen
- Fairer Wettbewerb
- Lieferkettenmanagement
Im Rahmen des Auditprozesses prüft der Auditor die Unterlagen, führt Gespräche mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern und nimmt Vor-Ort-Beobachtungen vor, um die Einhaltung der genannten Anforderungen zu überprüfen. Das Ergebnis des Audits ist ein Bericht, in dem die Bereiche, in denen die Anforderungen nicht erfüllt wurden, aufgezeigt und Verbesserungsempfehlungen ausgesprochen werden.