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ESG in der Lieferkette: Was ist das und was muss ich tun?

Veröffentlicht am:
27/6/2024
Aktualisiert am:
27/6/2024
5 Minuten Lesezeit
Verfasst von: 
Bernd Neufert

Experte für strategischen Einkauf

Erfahren Sie mehr über die Bedeutung von ESG in Lieferketten und darüber, wie Sie wirksame Strategien für Nachhaltigkeit und Compliance umsetzen können. Entdecken Sie Tools wie die SRM-Software von Relatico, mit denen Sie Arbeitsabläufe automatisieren, Lieferantenbeziehungen verwalten und die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen können.

Stell dir das mal vor:

Sie sind der Kapitän eines mächtigen Schiffes, das durch die stürmischen Gewässer des globalen Handels segelt.

Ihr Schiff? Ihr Unternehmen. Ihre Besatzung? Ihre Mitarbeiter und Partner. Und die tückischen Gewässer? Das sich ständig wandelnde Umfeld des internationalen Handels, die Erwartungen der Verbraucher und die gesetzlichen Anforderungen.

Stellen Sie sich nun vor, Sie hätten gerade ein neues, leistungsstarkes Werkzeug im Arsenal Ihres Kapitäns entdeckt – ein hochmodernes Radarsystem, das ihm nicht nur hilft, Eisberge zu umfahren, sondern auch die sanftesten und effizientesten Routen zu Ihrem Ziel findet. Genau das können die ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) für Ihre Lieferkette sein.

Willkommen an Bord, Kapitän. Heute begeben wir uns auf eine Reise, um zu erkunden, wie ESG Ihre Lieferkette von einem potenziellen Nachteil in Ihr größtes Kapital verwandeln kann. 

In diesem Leitfaden lotsen wir Sie durch die mitunter trüben Gewässer der ESG-Compliance und zeigen Ihnen, wie diese Ihre Geschäftsabläufe vereinfachen, Ihren Ruf stärken und sogar neue Märkte erschließen kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie regulatorische Herausforderungen in Chancen für Innovation und Wachstum verwandeln können.

Also setzen Sie die Segel, und lassen Sie uns gemeinsam dieses Abenteuer beginnen. Wenn wir fertig sind, werden Sie ESG nicht mehr als Belastung betrachten, sondern als den Wind in Ihren Segeln, der Ihr Unternehmen in eine nachhaltigere und profitablere Zukunft treibt.

Sind Sie bereit, die Gewässer der ESG zu erkunden? Dann lassen Sie uns eintauchen!

ESG 101: Der Intensivkurs

Stellen Sie sich ESG als das Zeugnis Ihres Unternehmens als verantwortungsbewusster globaler Akteur vor. Hier sind die Einzelheiten:

  1. Umwelt: Hier geht es um die Auswirkungen Ihres Unternehmens auf Mutter Erde. Denken Sie an den CO₂-Fußabdruck, den Wasserverbrauch und die Menge an Abfall, die Sie produzieren.


  2. Soziales: Es geht nicht nur darum, Bäume zu umarmen – es geht auch um Menschen. Wie gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern um? Und wie mit den Beschäftigten in Ihrer Lieferkette? Leisten Sie einen positiven Beitrag für Ihre Gemeinschaft?


  3. Unternehmensführung: Das ist der langweilige, aber entscheidende Teil. Es geht darum, wie Ihr Unternehmen Entscheidungen trifft, Gesetze einhält und gute Beziehungen zu anderen Unternehmen im globalen Geschäftsumfeld pflegt.

Warum sollten Sie sich mit ESG-Aspekten in der Lieferkette befassen?

Vielleicht denken Sie jetzt: „Das ist ja toll, aber ich muss mich um mein Unternehmen kümmern!“ Hier erfahren Sie, warum ESG wichtig ist, insbesondere wenn es um Ihre Lieferkette geht:

  1. Dort spielt sich das Geschehen ab : In Ihrer Lieferkette entstehen in der Regel die größten ökologischen und sozialen Auswirkungen. Dort können Sie auch die bedeutendsten Verbesserungen erzielen.


  2. Das Gesetz sagt: Ja. Angesichts von Vorschriften wie dem German Supply Chain Due Diligence Act (versuchen Sie mal, das fünfmal schnell hintereinander zu sagen) ist es nicht nur gut, sondern sogar notwendig, sicherzustellen, dass Ihre Lieferanten die Vorschriften einhalten.


  3. Risikomanagement: Wenn Sie das ESG-Profil Ihrer Lieferkette verstehen , können Sie mögliche PR-Alpträume, rechtliche Probleme und betriebliche Zusammenbrüche vermeiden.


  4. Wettbewerbsvorteil: Solide ESG-Praktiken können Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abheben und sowohl bewusste Verbraucher als auch die besten Talente anziehen.

Ihr ESG-Aktionsplan: 6 Schritte zum Erfolg

  1. Legen Sie klare Ziele fest: Was möchten Sie erreichen? Weniger CO₂-Emissionen? Fairere Arbeitsbedingungen? Bessere Unternehmensführung? Wählen Sie Ihre Schwerpunkte aus und konzentrieren Sie sich auf das, was für Ihr Unternehmen am wichtigsten ist.
  2. Analysieren Sie Ihre Lieferkette: Was man nicht versteht, kann man auch nicht verbessern. Verschaffen Sie sich einen klaren Überblick über Ihr gesamtes Lieferkettennetzwerk – von den Rohstoffen bis zum Endprodukt.
  3. Erstellen Sie einen überzeugenden Lieferantenfragebogen: Formulieren Sie Fragen, die den Kern der ESG-Praktiken Ihrer Lieferanten auf den Punkt bringen. Seien Sie konkret, klar und vergessen Sie nicht, „bitte“ zu sagen.
  4. ESG-Standards umsetzen: Arbeiten Sie mit Ihren Lieferanten zusammen, um ESG-Standards festzulegen und einzuhalten. Dazu können Schulungen, Überwachung und möglicherweise auch ein wenig Unterstützung auf diesem Weg gehören.
  5. Setzen Sie auf Technologie: Nutzen Sie Tools wie die SRM-Software von Relatico, um sich das Leben zu erleichtern. Automatisieren Sie Arbeitsabläufe, zentralisieren Sie Daten und gewinnen Sie Erkenntnisse, die wirklich von Bedeutung sind.
  6. Beziehungen aufbauen: ESG ist kein Einzelsport. Arbeiten Sie mit Ihren Lieferanten, Branchenkollegen und sogar Ihren Wettbewerbern zusammen. Schließlich sitzen wir alle im selben Boot.

Was man bei Lieferantenfragebögen tun und was man vermeiden sollte

So geht’s:

  • Behalten Sie den Fokus und die Relevanz im Auge
  • Strukturiere es logisch
  • Formulieren Sie Ihre Fragen möglichst präzise.
  • Wahren Sie die Vertraulichkeit Ihrer Lieferanten

Tun Sie das nicht:

  • Zu viele Fragen
  • Das Nachverfolgen und Klären der Antworten vergessen
  • Betrachte es als eine einmalige Übung

Technologie für die Rettung: Wie Relatico helfen kann

Stellen Sie sich vor, Sie könnten den gesamten ESG-Compliance-Prozess automatisieren – vom Versenden der Fragebögen über die Auswertung der Antworten bis hin zur Identifizierung von Risiken. Mit der SRM-Software von Relatico ist das möglich. So kann sie Ihnen das Leben erleichtern:

  • Automatisieren Sie diese mühsamen Arbeitsabläufe
  • Bewahren Sie alle Ihre Lieferanteninformationen an einem sicheren Ort auf
    ‍.
  • Identifizieren Sie schnell Lieferanten mit hohem Risiko
  • Verwandeln Sie Daten in umsetzbare Erkenntnisse
  • Bleiben Sie über die sich ständig ändernden Vorschriften auf dem Laufenden

Das Endergebnis:

Zugegeben, die Umsetzung von ESG-Kriterien in Ihrer Lieferkette mag sich anfühlen, als müsste man den Mount Everest in Flip-Flops besteigen. Doch mit der richtigen Strategie und den richtigen Werkzeugen ist dies nicht nur machbar – es ist eine Chance, ein stärkeres und nachhaltigeres Unternehmen aufzubauen.

Denken Sie daran: Bei ESG geht es nicht darum, Kästchen anzukreuzen oder sich vor der Kamera von seiner besten Seite zu zeigen. Es geht darum, echte und dauerhafte Veränderungen zu bewirken, die Ihrem Unternehmen, Ihren Lieferanten und der Umwelt zugutekommen.

die Welt, die wir alle gemeinsam teilen. Trinken Sie also Ihren Kaffee aus, krempeln Sie die Ärmel hoch, und lassen Sie uns diese ESG-Herausforderungen in Ihren nächsten großen Erfolg verwandeln.

Sind Sie bereit, ESG in Ihrer Lieferkette auf die nächste Stufe zu heben? Relatico steht Ihnen dabei gerne zur Seite. Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie unsere SRM-Software Ihre Nachhaltigkeitsbemühungen vorantreiben kann. Lassen Sie ESG für Sie arbeiten!

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Bernd Neufert
Bernd Neufert
Experte für strategischen Einkauf

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ich würde mich freuen, mehr über Ihre Herausforderungen zu erfahren und Ihnen zu zeigen, wie unsere Softwarelösungen Ihnen helfen können.

Bernd verfügt über umfangreiche Erfahrung im strategischen Einkauf, die er während seiner Tätigkeit bei Eckes-Granini, Symrise und DuPont de Nemours gesammelt hat. Derzeit konzentriert er sich auf nachhaltige Beschaffung und Lieferketten und arbeitet gemeinsam mit dem Team von relatico an der Entwicklung praxisorientierter Softwarelösungen. Darüber hinaus führt Bernd seinen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb und ist weltweit an Projekten im Bereich Lieferketten beteiligt.