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CBAM und Lieferketten: Wie Unternehmen die neuen Herausforderungen bewältigen können

Veröffentlicht am:
28/2/2025
Aktualisiert am:
2/3/2025
5 Minuten Lesezeit
Verfasst von: 
Bernd Neufert

Experte für strategische Beschaffung

Die CBAM verändert den internationalen Handel und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Erfahren Sie, wie sich die CBAM auf Lieferketten und KMU auswirkt und wie relatico Ihnen die Einhaltung der Vorschriften erleichtert.
„Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern eine Notwendigkeit.“

Dieses Zitat spiegelt die aktuelle Entwicklung des internationalen Handels perfekt wider.

Mit der Einführung des CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) unternimmt die Europäische Union (EU) einen wichtigen Schritt zur Erreichung ihrer Klimaziele. Dieses Instrument soll einen fairen Preis für die bei der Herstellung CO₂-intensiver Güter entstehenden Emissionen festlegen und damit Anreize für eine sauberere industrielle Produktion sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU schaffen.

‍Lacronología: Was KMU gerade jetzt wissen müssen

Der Übergang zur CBAM erfolgt nicht von heute auf morgen, was eine gute Nachricht für KMU ist, die sich noch orientieren müssen. Seit Oktober 2023 befinden wir uns in der Übergangsphase – sozusagen einem „sanften Start“ –, in der zwar Meldepflichten bestehen, die finanziellen Belastungen jedoch noch nicht in Kraft getreten sind. Die vollständige Umsetzung mit tatsächlichen Zahlungen beginnt ab 2026.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Sie haben nun die entscheidende Gelegenheit, Ihre Prozesse anzupassen, die Emissionen Ihrer Lieferkette zu erfassen und Ihre Beschaffungsstrategie möglicherweise neu auszurichten – und das ohne unmittelbaren finanziellen Druck. Betrachten Sie dies als eine Art „Probe“, bevor das eigentliche Spiel beginnt.

Welche Produkte sind betroffen? Mehr als Sie denken.

Zunächst gilt die CBAM für Importe von Zement, Eisen und Stahl, Aluminium, Düngemitteln, Strom und Wasserstoff. Aber atmen Sie noch nicht auf, wenn Sie in einer anderen Branche tätig sind. Die EU plant, die CBAM bis 2026 auf weitere Produktkategorien auszuweiten.

Für KMU bedeutet dies, wachsam zu bleiben, auch wenn ihre aktuellen Produkte noch nicht auf der Liste stehen. Was ist am sinnvollsten? Beginnen Sie schon jetzt damit, den CO₂-Fußabdruck aller Ihrer Produktlinien zu ermitteln, damit Sie von der Aufnahme neuer Kategorien nicht unvorbereitet überrascht werden.

Praktische Schritte: Sich auf das CBAM vorbereiten, ohne sich zu ruinieren

Während große Unternehmen ganze Teams mit der Einhaltung der CBAM-Vorschriften betrauen, benötigen KMU kosteneffizientere Ansätze:

  1. Beginnen Sie mit einer vereinfachten CO₂-Bilanz Ihrer am stärksten betroffenen Produkte
  2. Treffen Sie jetzt Vereinbarungen mit Ihren Lieferanten: Fordern Sie Emissionsdaten an und prüfen Sie nachhaltigere Alternativen
  3. Erwägen Sie den Beitritt zu Branchenverbänden, die gemeinsame Ressourcen und Beratung anbieten
  4. Staatliche Förderprogramme erkunden, die speziell darauf ausgerichtet sind, KMU bei den Herausforderungen der ökologischen Wende zu unterstützen

Denken Sie daran: Das Ziel ist nicht, von heute auf morgen alles perfekt umzusetzen. Es geht darum, den Weg einzuschlagen und sich kontinuierlich zu verbessern.

Versteckte Chancen: Das CBAM als Wettbewerbsvorteil

Hier ist der positive Aspekt, den viele übersehen: Das CBAM kann zukunftsorientierten KMU zugutekommen. Wenn sie sich frühzeitig anpassen, können sie:

  • Bewerben Sie Ihre Produkte bei umweltbewussten Kunden als „CBAM-konform“
  • Heben Sie sich von Ihren langsameren Mitbewerbern ab
  • Zugang zu neuen grünen Finanzierungsmöglichkeiten, die klimafreundliche Unternehmen zunehmend begünstigen
  • Aufbau engerer Beziehungen zu EU-Kunden, die verifizierbare Daten zur Lieferkette benötigen.

In vielerlei Hinsicht ist die CBAM nicht nur ein regulatorisches Hindernis, sondern eine als Herausforderung getarnte Geschäftsmöglichkeit.

Hilfe erhalten: Sie müssen sich nicht alleine durch das CBAM navigieren

Die gute Nachricht? Es entsteht gerade ein ganzes Ökosystem an Unterstützungsangeboten. Neben digitalen Plattformen wie „relatico“ bieten spezialisierte Berater „CBAM-Pakete“ an, die auf die Budgets von KMU zugeschnitten sind. Auch die EU-Mitgliedstaaten führen derzeit Förderprogramme ein, um kleineren Unternehmen bei der Einhaltung der Vorschriften zu helfen.

Kurz gesagt? Die CBAM steht vor der Tür – ob Sie darauf vorbereitet sind oder nicht. Aber mit ein wenig Vorausplanung und der richtigen Unterstützung wird Ihr KMU in diesem neuen Umfeld nicht nur überleben, sondern könnte sogar florieren!

Wie Relatico Unternehmen hilft

Damit Unternehmen nicht in Papierkram versinken, bietet relatico intelligente Tools zur Erfüllung der CBAM-Anforderungen:

  • Automatisierte Erfassung und Aktualisierung von Dokumenten: Schluss mit dem manuellen Chaos! Automatisierte Checklistenanfragen und Aktualisierungsfunktionen helfen Unternehmen dabei, Emissionsdaten effizient zu erfassen und zu pflegen.
  • Übersichtliche Zusammenfassung der Unterlagen: Checklisten stellen sicher, dass alle wichtigen Dokumente griffbereit sind und kein entscheidendes Dokument fehlt.
  • Perfekte Vorbereitung auf Audits: Mit relatico sind Unternehmen stets auf Audits vorbereitet und können den Auditoren sogar vorübergehend Zugriff gewähren.
  • Schnelle Einführung: Relatico ist sofort einsatzbereit – ohne komplizierte Installationen oder umfangreiche Anpassungen.
  • Nahtlose Zusammenarbeit im Team: Besonders vorteilhaft für KMU: relatico vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen.

Schlussfolgerungen: Die CBAM als Chance betrachten

Ja, das CBAM bringt Herausforderungen mit sich. Es bietet Unternehmen jedoch auch eine große Chance, ihre Prozesse nachhaltiger zu gestalten und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Unternehmen, die schon jetzt auf digitale Lösungen setzen und für Transparenz in ihren Lieferketten sorgen, werden langfristig davon profitieren.

Und was hat das damit zu tun? Du hast mehr Zeit, dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: ein nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmen zu führen.

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Bernd Neufert
Bernd Neufert
Experte für strategische Beschaffung

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ich freue mich darauf, mehr über Ihre Herausforderungen zu erfahren und Ihnen zu zeigen, wie unsere Softwarelösungen Ihnen helfen können.

Bernd verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich strategischer Übernahmen, die er während seiner Tätigkeit bei Eckes-Granini, Symrise und DuPont de Nemours gesammelt hat. Derzeit konzentriert er sich auf nachhaltige Beschaffung und Lieferketten und arbeitet gemeinsam mit dem Team von relatico an der Entwicklung praxisorientierter Softwarelösungen. Darüber hinaus leitet Bernd sein eigenes landwirtschaftliches Unternehmen und ist an weltweiten Projekten im Bereich Lieferketten beteiligt.