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5 Trends, die die Zukunft des strategischen Einkaufs und des GRS im Jahr 2025 bestimmen werden

Veröffentlicht am:
20/1/2025
Aktualisiert am:
20/1/2025
5 Minuten Lesezeit
Verfasst von: 
Bernd Neufert

Experte für strategische Beschaffung

Bleiben Sie auch im Jahr 2025 an der Spitze – mit den 5 wichtigsten Trends im Beschaffungswesen, darunter Hyperautomatisierung, prädiktive Analysen, Nachhaltigkeit, kollaborative Lieferanten-Ökosysteme sowie AR-/VR-Technologien. Erfahren Sie, wie eine fortschrittliche SRM-Software wie Relatico den strategischen Einkauf optimieren, die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette verbessern und den B2B-Erfolg vorantreiben kann.
„Bei der öffentlichen Auftragsvergabe geht es nicht nur darum, den besten Preis zu erzielen: Es geht darum, dauerhaften Mehrwert und Nachhaltigkeit zu schaffen.“

Willkommen im Zeitalter des Einkaufs im Jahr 2025, in dem Veränderungen in der Lieferkette, die Beschleunigung der digitalen Transformation und die sich wandelnden Marktanforderungen dazu führen, dass die Rolle des Einkaufs wichtiger denn je ist.

Führungskräfte und B2B-Entscheidungsträger aller Branchen erkennen, dass strategischer Einkauf und Lieferant Relationship Management (SRM)-Software längst keine reinen Verwaltungsaufgaben mehr sind, sondern zum Kern des Wettbewerbsvorteils geworden sind.

Im Folgenden analysieren wir die fünf wichtigsten Trends, die Sie im Auge behalten sollten, um Ihre Einkaufsstrategie für die Zukunft vorzubereiten.

1. Hyperautomatisierung und KI-gestützte Arbeitsabläufe


Beschaffungsteams im Jahr 2025 arbeiten unter hohem Druck und müssen Lieferzeiten verkürzen, Kosten minimieren und lückenlose Compliance gewährleisten. Die Hyperautomatisierung – ein Ansatz, der robotergestützte Prozessautomatisierung mit fortschrittlicher KI kombiniert – hat sich als die ultimative Lösung für diese Anforderungen erwiesen. In der Praxis können Beschaffungsfachleute repetitive Aufgaben wie die Vertragsprüfung und die Dateneingabe an KI-basierte Systeme delegieren, die im Laufe der Zeit lernen und die Prozesse optimieren. Dadurch rückt die strategische Entscheidungsfindung in den Vordergrund, sodass sich Führungskräfte darauf konzentrieren können, Beziehungen aufzubauen und langfristige Beschaffungsstrategien zu entwickeln. SRM-Software spielt hier eine entscheidende Rolle, da sie eine nahtlose Integration in bestehende ERP- und CRM-Systeme ermöglicht und sicherstellt, dass Echtzeitanalysen und prädiktive Erkenntnisse sofort zur Verfügung stehen, um jede Einkaufsentscheidung zu leiten.

2. Prediktive Analyse zur Widerstandsfähigkeit der Lieferkette


Die unvorhersehbaren Marktbedingungen, geopolitischen Veränderungen und ökologischen Störungen zeigen keine Anzeichen einer Abschwächung. Dieses Umfeld erfordert solide Strategien zur Risikominderung – und genau hier kommt die prädiktive Analyse ins Spiel.
Durch die Analyse historischer Daten und Echtzeitdaten können diese Tools mögliche Störungen vorhersagen, bevor sie sich verschlimmern, und geben den Einkaufsteams so die nötige Vorlaufzeit, um ihre Beschaffungspläne anzupassen. Ob es sich nun um einen Sturm handelt, der Seewege bedroht, oder um neue Vorschriften in einer für den Lieferanten wichtigen Region – frühzeitige Informationen können Unternehmen kostspielige Rückschläge ersparen.





Die ideale SRM-Software integriert diese Funktionen und bietet beispielsweise Szenario-Modellierung und dynamische Dashboards, die die kontinuierliche Optimierung der Beschaffungsstrategien und die Bewältigung von Herausforderungen nahezu in Echtzeit ermöglichen.

3. Nachhaltigkeit und ESG-Integration


Nachhaltigkeit hat sich von einem Randthema zu einer zentralen Priorität sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher entwickelt. Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) beeinflussen alle Aspekte, vom Markenimage bis zum Vertrauen der Investoren, und der Einkauf steht im Mittelpunkt dieses Wandels.
Die Ausrichtung der Einkaufsstrategien auf ESG-Ziele bedeutet, die ethischen Arbeitspraktiken der Lieferanten zu überprüfen, den mit der Logistik verbundenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und Produkte auszuwählen, die auf verantwortungsvolle Weise beschafft oder recycelt werden können.


SRM-Systeme, die Wert auf Transparenz und Rechenschaftspflicht legen, können dabei helfen, diese Kennzahlen automatisch zu überwachen. Detaillierte Lieferantenbewertungen, automatisierte Compliance-Prüfungen und zentralisierte Mechanismen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gehören zu den neuen unverzichtbaren Werkzeugen für eine moderne Einkaufsabteilung, die Wirtschaftlichkeit mit Verantwortung verbinden möchte.

4. Kooperationsökosysteme für Lieferanten


Das Beschaffungswesen hat sich weit über eine rein transaktionale Funktion hinaus weiterentwickelt. Die Förderung des gegenseitigen Vertrauens und gemeinsamer Ziele mit den Lieferanten führt zu Innovation, Kosteneinsparungen sowie stabilen und dauerhaften Partnerschaften.
SRM-Plattformen der nächsten Generation sind darauf ausgelegt, diesen Wandel zu unterstützen, indem sie spezielle Portale bereitstellen, über die Lieferanten und Einkäufer in Echtzeit kommunizieren, wichtige Unterlagen austauschen und sogar bei der Produktentwicklung zusammenarbeiten können.

Indem sie die Beteiligten in einem digitalen Ökosystem zusammenbringen, können Unternehmen Genehmigungsverfahren beschleunigen, Fehler reduzieren und kreative Problemlösungen fördern. Dieser Ansatz verwandelt Anbieter von bloßen Verkäufern in strategische Partner und fördert Synergien sowie eine bessere Risikoverteilung. In einer Zeit, in der Agilität von entscheidender Bedeutung ist, können kollaborative Ökosysteme darüber entscheiden, ob ein Unternehmen sich als Marktführer etabliert oder im reaktiven Modus stagniert.

5. Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) im öffentlichen Beschaffungswesen


AR- und VR-Technologien, die früher als Nischenprodukte galten, finden nach und nach ihren Platz im Instrumentarium der Personalbeschaffung.

Die Möglichkeit, virtuelle Werksbesichtigungen und Ferninspektionen durchzuführen sowie das Einkaufspersonal mithilfe immersiver Simulationen zu schulen, senkt Reisekosten und verkürzt die Bewertungszeit. Und was noch wichtiger ist: Sie vermittelt einen tieferen Einblick in die Fähigkeiten der Lieferanten, selbst wenn diese sich am anderen Ende der Welt befinden.
SRM-Lösungen, die für den Einsatz von Augmented Reality und Virtual Reality ausgelegt sind, umfassen in der Regel 3D-Dashboards oder bieten eine Integration mit Mixed-Reality-Geräten.

Dieser zukunftsorientierte Ansatz beschleunigt nicht nur Audits und die Einarbeitung, sondern verbessert auch die allgemeine Qualität der Entscheidungsfindung, da die Teams komplexe Daten aus der Lieferkette in intuitiveren und interaktiveren Formaten visualisieren können.

Abschließende Überlegungen


Das öffentliche Beschaffungswesen im Jahr 2025 erfordert Flexibilität, Zusammenarbeit und fundierte Kenntnisse über neue Technologien.

Ob es sich nun um Hyperautomatisierung handelt, die operative Engpässe abbaut, oder um AR/VR-Lösungen, die immersive Audits bei Lieferanten ermöglichen – im Mittelpunkt steht die Schaffung wertorientierter Beziehungen, die den Fortschritt von Unternehmen vorantreiben. Berücksichtigen Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer strategischen Pläne, wie SRM-Lösungen Routineprozesse automatisieren und gleichzeitig jene Aspekte der Beschaffung stärken können, die Innovationen vorantreiben.

Tools wie relatico bieten genau diese Kombination: Sie ermöglichen es den Fachleuten im Beschaffungswesen, die Beziehungen zu Lieferanten effizienter zu gestalten, Störungen zu bewältigen und letztendlich eine zukunftsfähige Lieferkette aufzubauen.

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Bernd Neufert
Bernd Neufert
Experte für strategische Beschaffung

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ich freue mich darauf, mehr über Ihre Herausforderungen zu erfahren und Ihnen zu zeigen, wie unsere Softwarelösungen Ihnen helfen können.

Bernd verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich strategischer Übernahmen, die er während seiner Tätigkeit bei Eckes-Granini, Symrise und DuPont de Nemours gesammelt hat. Derzeit konzentriert er sich auf nachhaltige Beschaffung und Lieferketten und arbeitet gemeinsam mit dem Team von relatico an der Entwicklung praxisorientierter Softwarelösungen. Darüber hinaus leitet Bernd sein eigenes landwirtschaftliches Unternehmen und ist an weltweiten Projekten im Bereich Lieferketten beteiligt.